Đòn chồng – Schläge vom Mann (Nam Cao)

Đòn chồng – truyện ngắn của Nam Cao , bản dịch tiếng Đức của Mathilde Tuyết Trần, France 2016 – http://mttuyet.fr

Nam Cao

Cách đây rất lâu, tôi đã chọn một truyện khá ngắn của Nam Cao – Đòn chồng – và dịch ra tiếng Đức để giới thiệu với độc giả Đức một nét về văn học Việt Nam. Bản dịch đã được phổ biến trên tạp chí Giao Điểm tại Bonn/ Tây Đức vào năm 1987. Gần đây, trong 2015, tạp chí Hồn Việt trong nước có những bài viết hay về Nam Cao. Tôi nhớ lại bản dịch cũ. Sau ba chục năm đọc lại, vẫn còn thấy rằng, muốn lột tả được hết cái « lửa » của Nam Cao trong từng chữ một, trong từng ngụ ý, qua từng hình ảnh, qua từng ấy thanh sắc bằng một ngôn ngữ khác, không phải là tiếng Việt, là một việc rất khó. Nhạc điệu của hai ngôn ngữ Đức – Việt rất khác nhau. Nhất là dịch ngôn ngữ của một thể loại « văn hóa dân gian » mang đậm tính chất thôn dã, cục mịch, châm biếm, cay đắng, oán giận lại vừa có một chút gì khôi hài như một cái cười khẩy. Đọc Nam Cao tôi có cảm giác ông đứng đằng sau những dòng chữ và chăm chú theo dõi phản ứng của người đọc: bức xúc, khó chịu, không yên…nhưng luôn bị cuốn hút bởi câu chuyện và những yếu tố, những chi tiết tạo thành nó. Thể loại văn tả chân hiện thực này dùng « bạo lực tình cảm » để đưa người đọc đến một mục đích cảm thấy bất nhẫn, bất an và rồi phải hành động, phải làm một điều gì đó. « Đòn chồng » được viết năm 1942 khi cái đói chiếm ngự mọi suy nghĩ, mọi hành động, cuộc sống của người dân miền Bắc. Nạn đói năm Ất Dậu 1945 đã khiến cho hơn hai triệu người chết đói. Tất cả, chỉ vì miếng ăn ! Thời ấy cũng thế, bây giờ cũng thế. Ghen ghét, ganh tị, tàn nhẫn với nhau trở thành hiện tượng xã hội, người đã có nhiều vẫn muốn được nhiều thêm…
Tôi lên trang bản dịch ngày xưa này để tặng anh chị quý mến của tòa soạn tạp chí Hồn Việt, nhân kỷ niệm tròn 100 số tạp chí vào Tết Bính Thân 2016, đồng thời tặng bạn đọc ở Đức, để cảm ơn những bài viết hay, những ý tưởng đẹp và những tình cảm quý giá trong mối tương quan trao đổi giữa người đọc và người viết. MTT

Die Geschichte ist 1942 entstanden.
1945 herrschte in Nordvietnam eine
verherrende Hungersnot.
Es starben mehr als zwei Millionen
Menschen am Hunger.

Schläge vom Mann – Nam Cao (1915 – 1951). Übersetzung von MathildeTuyetTran

« Der Mann wird klüger durch die Schläge des Mandarin,
die Ehefrau wird braver durch die Schläge des Ehemanns »

Die folgende Geschichte ist mitten auf dem Dorfmarkt geschehen, darüber wissen sehr viele Leute Bescheid. Es sind allesamt Frauen. Die eine schüttelt den Kopf, die andere schmatzt mit den Lippen. Die sehr Vorsichtigen ziehen den Hals ein, machen die Geste, wie wenn man vor Furcht zittert; in Wirklichkeit finden sie es ekelhaft.

Die Ausgeglichenen sind etwas ruhiger: Sie tragen den Kopf hoch und lachen mit der Nase und spitzen den Mund wie einen Löffel. Jede sagt das Gleiche: « Na, sowas. Ich kann das nicht, wenn ich todhungrig bin, dann werde ich meinen Gürtel enger schnallen, um es zu ertragen. So was, auch wenn mein Vater – aus seinem Grab auferstehend – mir das sagen würde, würde ich es auch nicht tun… »

Jede sagt das Gleiche. Selbst die Mutter von Bem, die oft Brotfrüchte von Nachbarn gestohlen hat, um sie auf dem Provinzmarkt zu verkaufen, und selbst die Thung, die tut, als ob sie blind wäre, um Hühner von anderen « aus Versehen » zu fangen.

Jede sagt das Gleiche, und alle fühlen sich zufrieden. Zu Recht. Die Untugenden der anderen machen uns doch nicht etwa glücklich ? Wir erkennen, daß wir doch noch besser sind als viele, viele andere !

Selbstverständlich wird die Geschichte verbreitet. Am Anfang haben die Frauen sie ihren Ehemännern erzählt. Danach erzählen die Ehemänner sie weiter unter sich. Dann weiß das ganze Dorf davon.
Jeder weiß: Die Frau von Lung, so ein Gesicht, aber doch so betrügerisch. Wenn sie nicht so hinterhältig wäre, hätte sie dieses böse Spiel nicht gemacht.

Man weiß nicht, woher sie einen Pfennig hat, ob sie ihm von jemanden bekommen hat oder ob sie ihn irgendwo auf der Strasse gefunden hat. Wenn nicht erbettelt und nicht gefunden, dann muß sie ihn schon gestohlen haben. Wo hat sie denn sonst einen Pfennig her ?
Sie hat nur 3/10 Hektar Felder, ihr Mann verliert schwer beim Spielen. Sie ergauern etwas, sie verkaufen etwas. Sie arbeitet als Weberin für andere und verdient pro Tag zehn Pfennige, der Mann nimmt ihr das ganze Geld weg: Wenn ein Pfennig fehlt, dann werden ihre Knie kaputt geschlagen. Auch wenn er nicht zuschlägt, sie traut sich nicht, weniger zu geben: Was kann man schon damit kaufen, um in den Mund zu schütten ? Reis, Wasser, Fischsoße !
Nur mit zehn Pfennigen für zwei Münder. Wenn sie noch weniger Geld nach Hause brächte, dann müßten sie vielleicht jedes Reiskorn miteinander teilen. Denn Mann und Frau haben nur ihr Geld fürs Essen.

Ihr Ehemann gibt keinen Pfennig heraus. Mit dem Muschelfangen verdient er schon täglich einige Pfennige. Es gibt Tage, wo er vierzig, fünfzig Pfennige verdient. Aber er gibt alles aus. Mit seinem verdienten Geld kann er nicht einmal genug trinken. Außerdem spielt er noch…

Deshalb: Diesen Pfennig von der Frau Lung, wenn sie ihn nicht gefunden oder gestohlen hat, dann hat sie ihn sicher vom Betteln bekommen.
Sie hat das Pfennigstück sehr fest in den Stoffgürtel ihres Unterhemds geknotet. Stehend vor dem Klebreiskuchenladen, hat sie lange anstrengend versucht, das Pfennigstück herauszunehmen.
Oder täuscht sie nur was vor, um zu warten, daß viele Leute zum Essen kommen ? Denn, als sie Platz nimmt, essen bereits vier, fünf Frauen.

Die Verkäuferin ist sehr beschäftigt. Lung’s Frau faßt die Waren eine Weile an, dann schließlich nimmt sie zwei Kuchen mit Sojabohnen, die zusammen leben, und mit nur einem Biß hat sie schon mehr als die Hälfte der beiden Kuchen in den Mund genommen. Die andere Hälfte wirft sie ebenfalls schnell in den Mund. Sie zeigt ihren Pfennig.

Die Verkäuferin hebt die Augenbraunen hoch:
« Warum nur ein Pfennig ? »
 » Ich habe einen Kuchen gegessen. »

Kein weiteres Wort mehr, die Verkäuferin springt von ihrem Platz hoch und drückt sofort den Hals von Lung’s Frau zu.
Sie zappelt hin und her. Aber ihr Hals ist zu dünn, gerade gut genug für einen Schlag. Sie ist noch schwach. Und die Verkäuferin ist wohl sehr stark ! Sie hält den Kopf von Lung’s Frau auf dem Boden fest. Die Augen von Lung’s Frau sind aufgerissen. Sie röchelt. Ihr Mund steht weit auf. Der Kuchen fällt heraus.

In diesem Moment läßt die Verkäuferin ihren Hals locker und schreit triumphierend:
« So, schauen wir mal ! »

Sie hält mit einer Hand die Bluse von Lung’s Frau fest, mit der anderen Hand hebt sie den Kuchen – voll mit Speichel – vom Erboden hoch. Sie teilt den Kuchen in zwei Stücke, zeigt ihn den Schaulustigen und verteidigt sich:

« Meine Herren und meine Damen, schauen Sie und prüfen Sie für mich, ob diese Frau einen oder zwei Kuchen gegessen hat ! Ich bin doch nicht blind ? Wenn es ein Kuchen wäre, wie könnte ich ihn so in zwei teilen ? Meine Augen passen sehr gut auf. Wenn ich beim Verkaufen nich gut aufgepasst hätte, müßte ich doch meinen eigenen Rock verkaufen. Ich wußte, daß sie gleich zwei zusammen genommen hat, aber ich habe nichts gesagt, um ihre Reaktion abzuwarten. Sie behauptet sicher, nur einen Kuchen gegessen zu haben. Meine Herren und meine Damen, schauen Sie bitte und entscheiden Sie für mich, ob es ein oder zwei Kuchen hier sind ! »

Die Leute versammeln sich rundherum wie ein Gefängniskäfig aus Menschen. Die Verkäuferin ist sicher, daß Lung’s Frau nicht mehr weglaufen kann, und läßt schließlich ihre Bluse los.

Sie zeigt ins Gesicht von Lung’s Frau:
« Du ! Mach deine Augen auf und sieh, ob es ein oder zwei Kuchen sind ! »

Die eingefallene Gesicht von Lung’s Frau ist grau-blau wie die Farbe der Indigoflanze. Ihr Gesicht kann nicht mehr die rote Farbe habe, weil sie kein Blut mehr hat. Ihr Mund ist auf, scheint sprechen zu wollen, aber was für Worte ? Der Beweis ist so eindeutig. Ihr Kinn ist steif, sie kann sich nicht mehr verteidigen. Die lange im Hals gemurmelten Worte kommen plötzlich heraus:
 » Dann bezahle ich…bezahle ich zwei Pfennige… »

Aber sie hat doch keine ! Sie senkt den Kopf, die Tränen laufen in Strömen aus ihren Augen.
Die Verkäuferin wird wüttend. Sie zeigt ganz nah ins Gesicht von Lung’s Frau:
« Schon gut. Ich gebe dir eine Gnade. Ich scheie nur so, damit der ganze Markt darüber Bescheid weiß: Jetzt haben sie Dich verurteilt, und demnächst werden sie Dein Gesicht meiden. »

Die Geschichte kommt zu Ohren von Lung. Sein Gesicht ist schwarz vor Wut. Wenn seine Frau jetzt zu Hause wäre, würde er sie erstechen. Aber seine Frau arbeitet noch. Er schluckt seine Wut runter und geht Muscheln fangen.
An diesem Tag hat er sehr viel gefangen und nur die großen. Nur die Schalen von Muscheln haben Wert. Man kauft sie, um Knöpfe herzustellen oder um sie als Permutt auf Lackmalerei zu verwenden. Genau weiß er es nicht. Nun, die Leute kaufen sehr großen Mengen davon. Diesmal hat er nur mit den Schalen allein schon fünfzig, sechzig Pfennige verdient. Die Innereien bringen nur einen Pfennig. Er braucht sie nicht mehr zu verkaufen. Er kocht damit eine Suppe mit Reis.

Der Suppentopf ist schon auf dem Herd, er geht Schnaps kaufen. Eine ganze Flasche. Und dazu eine Entenkeule für zwanzig Pfennige. Er muß heute betrunken sein. Schnaps hat er. Kitzelgaumen hat er.
Er hat schon ein paar feste Bambuszweige für die Suppe unter den Herd geschoben, sie wird bald richtig brödeln. Er trinkt noch nicht. Er schneidet ein großes Stück Rotangrohr. Er biegt ein Ende im Bogen herunter und macht einen Knoten, als Handgriff, damit er das Rohr besser halten kann. So ist das Modell richtig.
Er schlägt mit dem Rohr in die Luft, es zischt sehr hell und laut. Ah ! sehr gut ! Er zieht eine Ecke seines Mundes nach oben, lächelt nur kurz. Er muß noch den Trägerjoch und die Jutenkordel suchen. Alles ist da. Er legt alle Sachen auf das einzige Holzbett in seinem Haus. Er setzt sich auch darauf. Im Schneidersitz. Die Hände stützen sich auf die Knie. Die Beine wippen leise. Er schaut starr auf die Entenkeule und die Schnapsflache. Der Speichel läuft im Munde zusammen. Er ist sehr durstig, aber er trinkt noch nicht. Er wartet auf seine Frau.

So ! Sie ist zurückgekommen. Leicht und stark wie ein Leopard springt er vom Holzbett herunter. Sie hat den Ehemann noch nicht richtig gesehen, da wird sie schon von seinen Händen festgehalten. Sie ist erstaunt:
 » Oh !… »
 » Komm hierher ! »

Er hält sie am Hals fest, schubst sie gegen eine Haussäule. Sie fügt sich, ohne Widerstand, weil Widerstand nutzlos ist. Er macht seinen Gürtel auf, zieht ihn raus und bindet seine Frau mit dem Rücken an die Säule. Es ist schon fest genug. Aber er will sie noch fester binden. Er legt das Trägerjoch quer an die Säule, zieht die Arme seiner Frau auseinander und sucht nach der Jutenkordel. Er schnürt die Arme seiner Frau am Trägerjoch entlang fest. So ist es gut. Er kehrt zurück zum Holzbett, gießt den Schnaps ein und trinkt.

Seine Frau weint laut. Auch noch weinen ! Ist sie denn unschuldig ! Er stößt einen genüßlichen Laut aus, nimmt die Keule, ein bißchen Salz, beißt und schmatzt geräuschvoll.

Kauend zählt er alle Sünden seiner Frau auf. So viele Sünden. Bei jedem Schluck, den er trinkt, kommt eine Sünde heraus. Sie hat heimlich gegessen. Sie hat gestohlen. Sie hat den Rest gegessen. Sie hat gebettelt.
Oh ! Sie hat ihn schlecht gemacht ! Sie hat ihn schmutzig gemacht gegenüber dem ganzen Dorf. Warum lebt sie noch, um ihn zu quälen ? Warum stirbt sie doch nicht einfach ? Er wird sie tot schlagen. Sie hat keine einzige Tugend. Wozu lebt sie noch ? Leben in Schande ?

Er springt plötzlich hoch, nimmt das Rotangrohr, rennt zu ihr, die Zähne fest zusammenbeißend, schlägt schnell und ununterbrochen auf das Gesäß seiner Frau. Es tut ihr sehr sehr weh. Sie zieht das Gesicht zusammen. Sie fleht ihn an. Sie schreit. Oh Himmel ! Sie schreit !

Er schlägt eine Weile, macht eine Pause. Trinkt. Schmatzen und Sünden aufzählen. Dann schlagen. Nach einer Weile: Trinken. Trinken, danach schlagen. Und so geht es weiter. Bis seine Frau, wie betäubt, keine Schmerzen mehr empfindet.

Schließlich hört er auf. Aufhören, weil er total betrunken ist. Seine Augen sehen alles nur noch verschwommen, alles dreht sich im Kreis. Seine Füße kreuzen sich, er kann nicht mehr gerade stehen. Dann kann er nicht mehr sitzen. Er fällt auf das Holzbett, murmelt etwas. Und schläft ein. Er schnarcht sehr laut.

Als die Stille zurückgekerht ist, kommt ein Nachbar rüber. Er geht auf Zehenspitzen. Lung schläft sehr, sehr tief. Man könnte ihn in den Fluß werfen, ohne daß er aufwachen würde ! Der Nachbar nähert sich der Säule, befreit Lung’s Frau.

Es tut ihr weh am ganzen Körper. Die beiden Arme sind lila blau geworden. Auf dem Po sind die Schmerzen so stechend, als ob sie eine Hautlage verloren hätte. Sie schleicht in der Küche.
Die Suppe brodelt. Oh ! Es duftet so gut ! Das Suppenwasser ist fast ganz verdampft. Wenn sie nicht in der Küche gegangen wäre, dann wäre es verbrant. Sie gibt Salz dazu. Sie schenkt sich eine Schale Suppe ein. Oh ! Die Muschelsuppe schmeckt unglaublich gut.
Sie ißt noch eine, und noch eine Schale. Und noch eine…Der Suppentopf ist leer. So, ich esse alles auf. Ich lasse ihn nicht essen. Er kann auch so gut schlagen. Außerdem hat er schon so viel Schnaps getrunken. Ißt auch allein eine ganze Entenkeule. Er hat genug gegessen, genug getrunken, jetzt darf er nicht mehr essen !
Sie kratzt den Topf ganz laut aus.

Die Nachbarin sagt:
« Sei leise…Wenn er aufwacht, dann bist Du tot ! »
 » Tot. Egal ! Ich habe Hunger, ich esse ! »
Sie sagt es und bringt den Topf ans Licht. Was ist hier noch ?
Oh ! Ein Stück Muschel ! Noch ein Stück Muschel im Topf.
Aufessen.

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Truyện ngắn « Đòn chồng » của Nam Cao đăng trong Tiểu thuyết thứ bẩy số 437 ra ngày 31-10-1942 – Tư liệu của Thư Viện Quốc Gia Việt Nam, Hà Nội